Gendersensible Didaktik

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Gendersensible Didaktik

Tipps für Gendersensiblere Lehre

Ebenender Gendersensiblen Lehre

Gender muss sowohl auf ebene der ORganisation (HRW bzw. Fakultät) als auch auf der Ebene der eigenen Lehre, d.h. deren Formate und Methode, und auf der Ebene der Inhalte bedacht werden.

Auf organisationeller Ebene müssen Strukturen und Prozesse dahin reflektiert werden, inwieweit systematische Diskriminierung vermieden wird. Auf Ebene der Lehre sollten insbesondere vielfältige Methoden angewandt werden. Auf Ebene der Inhalte kann in beinahe jedem Fach, das Thema Gender/Vielfalt explizt thematisiert werden. Curriculare Umsetzungs-Beispiele der Erkenntnisse der Genderstudies in jedem Fach sind hier zu finden.


Neben dem Vermeiden von offensichtlichen Fehlern, wie der Reproduktion von Geschlechtervoruteilen z.B. durch Aufgabenzuteilung, Darstellungen, etc. - finden wir folgende Tipps aus dem Leitfaden der Uni Göttingen (siehe Links) ganz nützlich, da sie die Lehrqualität insgesamt fördern und so alle profitieren:

  • Aktivierende, abwechslungsreiche Lehre berücksichtigt verschiedene Lerntypen besser.
  • Inhaltlich auf Praxis- und Gesellschaftsrelevanz achten, Interdisziplinarität fördern.


  • Literaturangaben mit vollständigem Vornamen und Leistungen von Frauen zu berücksichtigen.
  • Pionierinnen und deren Leistungen explizt erwähnen.
  • Gendergerechte Sprache: Auch wenn oftmals ungeliebt, schließt gendergerechte Sprache keinen aus.
  • Berücksichtigung der Genderforschung in der eigenen Lehre. Beispiele für alle Fächer hier: http://www.gender-curricula.com/no_cache/gender-curricula/

Hinweise und Leitfäden

Arbeitshilfen

In den Strukturen der HRW

Gender und andere Querschnittsbereiche werden zukünftig stärker bei der Leistungszulage sowie im Lehrpreis berücksichtigt werden. Zudem soll in der Studiengangs-Entwicklung verstärkt darauf geachtet werden.