BarCamp'18

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Erstes Weingartner BarCamp für Hochschullehrende: Digitalisierung ist wenn...[Bearbeiten]

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Termin[Bearbeiten]

Montag, 23. April, 14:30 Uhr bis 17 Uhr Get together: 14:00h

Nachbericht[Bearbeiten]

Auch an der Hochschule in Weingarten spielt die Digitalisierung längst eine wichtige Rolle: Materialien werden den Studierenden online bereitgestellt, Vorlesungen werden aufgezeichnet und sogar Klausuren können online absolviert werden. Beim ersten BarCamp an der Hochschule Ravensburg-Weingarten ging es deshalb um die Digitalisierung der Lehre. Ein BarCamp ist eine offene Tagung mit Workshops, deren Inhalt von den sogenannten Teilgeberinnen und Teilgebern zu Beginn der Tagung selbst entwickelt und im weiteren Verlauf gestaltet wird. Beim Barcamp an der HRW konnten die Lehrenden sich in verschiedenen Sessions über ihre Erfahrungen, Ideen, Pläne und Vorhaben im Bereich E-Learning austauschen. So gab es Sessions zu den Themen „Videos in der Lehre“, „Basis-Kompetenzen Fördern. Word, Excel & Co.“ oder „Online Prüfen“.

Podiumsdiskussion mit Expertinnen und Experten[Bearbeiten]

Wie können wir die digitalen Medien erfolgreich in der Lehre einsetzen? Mit dieser Frage eröffnete Professor Dr. Jörg Wendorff die Podiumsdiskussion mit Professorin Dr. Anja Klimsa (HRW), Monica Bravo Granström (PH), Professor Dr. Florian Theilmann (PH) und Markus Dumschat (HRW). „Das Bereitstellen von Materialien ist nicht Lernen. Um Lernen zu ermöglichen brauchen wir didaktische Szenarien, das heißt wir müssen die Studierenden animieren mit den Informationen, die wir ihnen zur Verfügung stellen, etwas zu tun“, so Klimsa. Sie ist Professorin an der Hochschule Ravensburg Weingarten mit den Schwerpunkten Beratung, Kommunikation und Medienpädagogik. Viele Dozenten der Hochschule Ravensburg-Weingarten setzen in der Lehre bereits auf elektronisch gestütztes Lernen und bieten über die E-Learning Plattform Moodle unterrichtsbegleitende Materialien oder auch Tests an. „Damit die Lernziele erreicht werden können, spielt die persönliche Beziehung zwischen Lehrenden und Studierenden aber weiterhin eine wichtige Rolle“, so Markus Dumschat.

Selbst gestaltete Sessions[Bearbeiten]

Im Anschluss an die Podiumsdiskussion beschäftigten sich die Teilgeberinnen und Teilgeber mit spezifischen Themen aus dem Bereich E-Learning - siehe unten.

Fazit[Bearbeiten]

Jochen T. Weißenrieder, ein der Referenten für Hochschuldidaktik zieht folgendes Fazit aus der Minitagung: „Das BarCamp beinhaltete ja für unsere Hochschule zwei Innovationen in einer Veranstaltung. Zum einen haben wir das Thema Digitalisierung der Lehre bislang noch sehr stiefmütterlich behandelt. Hier wurde mit dem BarCamp schon deutlich, wie vielfältig die Lehrenden mit der Digitalisierung umgehen. Zum anderen wollten wir mit dem BarCamp explizit ein neues, stark auf Austausch fokussiertes Format ausprobieren. Die hohen Anmeldezahlen zeigen uns, dass für beides ein hoher Bedarf besteht. In den Sessions kamen viele Themen zur Sprache, Aufgabe der Hochschuldidaktik ist es jetzt, die Themen und die kooperative Arbeit daran weiter voranzutreiben.“

Session-Ergebnisse[Bearbeiten]

Videos in der Lehre[Bearbeiten]

So berichtete Martin Preußentanz, Referent für Hochschuldidaktik und E-Learning-Beauftragter an der HRW, über seine Erfahrungen mit Lehrvideos und zeigte für welche Lehrveranstaltungen sich das Format Video gut eignet. Die Teilnehmenden wurden zunächst über die Möglichkeiten der sicheren Distribution und urheberrechtliche Fragestellungen aufgeklärt, was ihnen die Angst nahm, dass die eigenen Aufnahmen missbraucht werden könnten. Danach eröffnete sich ein überraschend breites Spektrum an Lehrvideoformaten und dessen Anwendungsfälle. Dieses reichte von Videos zur Profilbildung und Vorstellung des Faches an der Hochschule, über MOOCs, Blended-Learning-Einheiten bis hin zu kleinen Tutorials.

Digitale Basiskompetenzen[Bearbeiten]

Dem unterschiedliche Vorwissen bezüglich Textverarbeitung, Tabellenkalkulation oder anderer digitale Basiskompetenzen begegnen die Lehrenden insbesondere mit Hilfestellung in konkreten Anwendungsszenarien. Neben dem möglichen Einsatz von Videos wurde in der Session vor allem auch diskutiert, inwieweit die Hochschule nicht verstärkt auf OpenSource Software setzen sollte.

E-Prüfungen[Bearbeiten]

Eine kontroverse Diskussion über das breite Möglichkeitenspektrum digitaler Prüfungsformen leitete die Session zu e-Klausuren ein. Aus unterschiedlichen Blickwinkeln wurde diskutiert, ob E-Klausuren als Transformation analoger Prozesse zu verstehen sind oder als Möglichkeit des individualisierten Prüfens bestehen. Deutlich wurde, dass die analoge Umsetzung im aktuellen Verständnis dominierend ist.

Zudem wurden pragmatischen Fragen zur Umsetzung im Bereich des Datenschutzes, der technischen Begleitung und zeitlicher Ressourcen eruiert, was das hohe Interesse an einer raschen Umsetzung verdeutlichte. Das ein verändertes Prüfungsformen Prüfungsformat die Anpassung der Lehrformen mit sich zieht, war allen Teilnehmern bewusst, wodurch eine Bereitschaft zur erweiterten Investition persönlicher Ressourcen in die eigene Lehre verdeutlicht wurde. Dieses Engagement möchten zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Voranbringen von E-Klausuren in Kooperation mit der Hochschuldidaktik einbringen. Let´s go!

Dokumentenkamera[Bearbeiten]

Die Ergebnisse der Session zur Dokumentenkamera befinden sich bereits im gleichnamigen Artikel.

Archiv der Vorbereitung[Bearbeiten]

Diskussion[Bearbeiten]

Tragen Sie hier gerne ihre Fragen ein - Einfach auf Bearbeiten klicken und los geht's.

  • Führt das Smart-Phone zu schlechterem Arbeitsverhalten, weil sich Studierende a) schnell ablenken lassen b) Lösungen immer nur eine Google-Suche weit weg sind und c) sich Studierende an sofortige Rückmeldung gewöhnt haben?

Podium:

Sessionplan[Bearbeiten]

Diskussionsrunde

Digitale Demenz oder Lehre 4.0

Raum M205 Raum M206: Raum M207: Raum M305 Raum M306
Session 1: Videos in der Lehre. u.a. mit dem neuen Angebot, Erklärvideos erstellen zu lassen Session 2: Online Prüfen, u.a. mit Bericht aus dem RZ „was kommt“, Erfahrungen aus E und M Session 3: Akzeptanz von Studierenden von neuer Lehr-Lern-Hardware am Beispiel von Kamera und Sensoren/virtueller Labortechnik Session 4: Vorschläge einfach selbst eintragen, dazu auf Bearbeiten klicken und los geht's Session 5
Session 6: Basis-Kompetenzen Fördern. Word, Excel & Co. Session 7: Automatisierte Korrektur von Programmieraufgaben – Erste Ansätze Session 8: Ist Programmieren eine Kulturtechnik wie Lesen und Schreiben? Was gehört zu den Basiskompetenzen? Session 9 Session 10

Weitere Vorschläge einfach hier eintragen oder per Mail an Jochen T. Weißenrieder. Zum Eintragen einfach auf "Bearbeiten" rechts oben klicken.

Teilnehmende (Teilgebende)[Bearbeiten]

Anmeldung: Einfach selbst eintragen oder per Mail an: Jochen T. Weißenrieder . Zum Eintragen einfach auf "Bearbeiten" rechts oben klicken und Namen der Liste hinzufügen.

Bitte gerne direkt dazuschreiben, für welche Sessions Sie sich interessieren

  1. Jochen T. Weißenrieder
  2. Martin Preußentanz
  3. Prof. Dr. Michael Winkler -Basis-Kompetenzen
  4. Prof. Dr. Anja Klimsa
  5. Robert Gaissmaier - - Basis-Kompetenzen
  6. Laura Arnold - Basis-Kompetenzen
  7. Prof. Dr. Alexander Dühnfort
  8. Irena Schreyer - E-Klausuren
  9. Hanane Chailou - Basis Kompetenzen
  10. Stefan Gast - E-Klausuren
  11. Michael Friedrich
  12. Prof. Dr. Martin Hulin - E-Klausuren, Videos in der Lehre
  13. Elias Drottleff - E-Klausuren
  14. Prof. Michael R. Pfeifer - Basis-Kompetenzen
  15. Prof. Dr. Kaufmann - Hardware
  16. Fabienne Ronssin - E-Klausuren
  17. Prof. Dr. Cornelia Neff
  18. Prof. Dr. Jörg Wendorff
  19. Prof. Dr. Florian Theilmann | PH Weingarten
  20. Prof. Dr. Thomas Lischeid | PH Weingarten
  21. Monica Bravo Granström | Akademie für wissenschaftliche Weiterbildung, PH Weingarten - Videos in der Lehre/E-Klausuren
  22. Carina Sommer M.A.
  23. Dr. Erika Ladurner
  24. Denis Zachenbacher - PH Weingarten
  25. Sandra Mai - ZU Friedrichshafen
  26. Dr. Kilian Seng - ZU Friedrichshafen
  27. Markus Dumschat
  28. Arthur Felber
  29. Sebastian Krapf
  30. Gerhard Klett
  31. Hakan Hayit